16. Mai 2011
Informationsbesuch beim Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik

Andreas Maurer Fraktionsvorsitzender Die Linke und Marianne König MdL machen

Informationsbesuch beim Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL), Quakenbrück

Am Mittwoch, den 24.02. besuchte Marianne König MdL zusammen mit dem Quakenbrücker LINKEN Ratsherrn Andreas Maurer das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL). Empfangen wurden die Besucher/innen vom Leiter des Instituts, Dr. Volker Heinz, und der Leiterin Kommunikation und Marketing, Dipl.-Psychologin Christine Schulte.

 

Dr. Heinz erläuterte zuerst die Arbeitsfelder und die Struktur des Instituts. Die Initiative zur Gründung war 1983 von der Lebensmittelindustrie ausgegangen, die sich schwerpunktartig im Nordwesten Deutschlands konzentriert: Wenn man die nordöstliche Niederlande dazu nehme, sagte Dr. Heinz, ergebe sich sogar der weltweit größte Standort für Lebensmittelverarbeitung. Mithilfe der damaligen niedersächsischen Landesregierung kam es zur Gründung als Verein mit anfangs 13 Mitarbeiter/innen.

 

1983 hätte es kaum Forschung und Entwicklung in der Lebensmittelindustrie gegeben, so Dr. Heinz. Auch heutzutage hinke Deutschland und die EU beispielsweise Japan hinterher (0,2% des Umsatzes im Vergleich zu 2%).

Die Finanzierung des Instituts gliedert sich hauptsächlich in die Bereiche Auftragsforschung (51% = 7 Millionen € Umsatz) und gemeinnützige Forschung (40%). Durch das niedersächsische Landwirtschaftsministerium erfolgt eine Festbetragsförderung in Höhe von 7% der Einnahmen, während die Mitgliedsbeiträge nur 2% ausmachen.

In der Arbeit des Instituts geht es zu 63% um die Lebensmittelsicherheit, aber auch der Service z.B. im Maschinenbau für Lebensmitteltechnik spielt eine große Rolle.

Das DIL ist immer noch als Verein organisiert. Die 113 Mitgliedsunternehmen (davon 53 aus Niedersachsen) wählen einen Aufsichtsrat, der den Vorstand bestimmt. Dr. Heinz firmiert seit Anfang an als Vorsitzender. Perspektivisch wird die Eingliederung in ein großes Forschungsinstitut (Fraunhofer) als beste Chance gesehen, denn so ergebe sich mehr Sicherheit in der mittleren und langfristigen Finanzplanung.

In der Folge erläuterte Dr. Heinz die Arbeitsbedingungen für die mittlerweile 117 Mitarbeiter/innen. Es gibt einen seit langer Zeit bestehenden Betriebsrat und es wurde für die Mitarbeiter/innen ein firmeneigener Fitnessbereich mit Training eingerichtet. Mitarbeiter/innen steht grundsätzlich die Möglichkeit offen in Teilzeit zu wechseln, und der Vorstand denkt auch über eine firmeneigene Kinderbetreuung nach. Charakteristisch für das DIL sind die Beschäftigten aus den unterschiedlichsten Bereichen mit entsprechender gewerkschaftlicher Organisierung, die eben, so Dr. Heinz, eine Identifikation mit dem Institut umso notwendiger machen.

Es kam zum Abschluss zu einer Diskussion über verschiedene aktuelle Aspekte der Lebensmittelindustrie und des Verbraucherschutzes. Unter anderem ging es um die mögliche Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln, die von den Diskutierenden durchaus kontrovers gesehen wurde. Marianne König verdeutlichte die Standpunkte der LINKEN zur Lebensmittelversorgung und zu den Auswirkungen des Kaufkraftverlustes, den Viele erlitten haben. Allgemein wurde die Struktur des Lebensmittelhandels mit den marktbestimmenden Discountern als unbefriedigend gesehen.

Es war ein sehr informativer Besuch, der durch einen Austausch auf hohem Niveau beflügelt wurde. Marianne König bekräftigte zum Abschluss des Gespräches noch einmal die Aussage, dass die Landes- und Bundesförderung ein wesentlicher Faktor der Finanzierung des Institutes sei, damit die Lebensmittelforschung unabhängig von der Lebensmittelforschung der Industrie betrieben werden kann.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am 25. Mai 2014 findet in der Samtgemeinde Artland die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters statt. Ich sehe diese Wahl als Chance, mehr für die Menschen im Artland erreichen zu können,als dies bisher geschehen ist.

Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass ich mir nach 15 Jahrenpolitischer Arbeit in unserer Region in den verschiedensten Funktionen diese Aufgabe zutraue.Leider fehlen mir die Mittel für einen finanzstarken Wahlkampf, wie ihn anderen Kandidat/Innen haben. Ich bin aber der Überzeugung, dass es hier nicht auf den Geldbeutel ankommt, sondern auf politische Inhalte und die Menschen, die mich unterstützen.

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